Babypinkeln

Für diejenigen denen der Begriff Babypinkeln nichts sagt, hier eine kurze Aufklärung: dabei handelt es sich um eine alte Sitte, der Vater eines frisch geborenen Kindes lädt seine Kumpels zum kollektiven Besäufnis ein. So tat es auch mein Schwager und ich fand mich am vergangenen Samstag in einer Kneipe in Leverkusen wieder um diesem Brauch zu fröhnen. Das Dumme ist: im Kölner Raum nimmt man den Brauch Babypinkeln sehr wörtlich. Nein, keine Sorge keiner pinkelt das Neugeborene an, aber man trinkt Pisse. Der Kölner nennt das zwar Kölsch, geschmacklich und optisch kommt das aber auf das selbe raus. Unterstütz wird der Eindruck durch die Art, wie Kölsch serviert wird: in langen, dünnen Gläsern, einem Reagenzglas sehr ähnlichen Gefäßen. Diese Gläsern haben den Vorteil das sich kaum Schaum bildet und das Bier schnell warm wird. Und so standen an die 25 Männer mit Ihren eigenen Urinproben in der Hand in der Gegend rum und haben auf meinen frischen Neffen angestoßen.
Doch mein traumatisches Wochenende war noch nicht zu Ende. Am Sonntag folgte die Einweihungsparty eines lieben Freundes in Essen. Essen, Kulturhauptstadt 2010 und Heimat des leckeren Stauder Pils und was serviert dieser Mensch: Kölsch.
Ich habe also wirklich eine harte Zeit hinter mir, am Samstag wird alles besser!
Hier ein Werk von Nicölchen:

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