Ich sehe Schwarz

Seit einiger Zeit habe ich einen festen Aufbau im Studio stehen: schwarzer Hintergrund, schwarze Wand links und rechts, eine 2,5 Meter x 2 Meter Wanne von vorne knapp über der Kamera.

Der Grundgedanke ist ein Aufbau und ein Licht welches sich nicht in den Vordergrund drängt, dem Modell alle Freiheiten gibt, dadurch das es an keiner Position Schatten wirft, aber durch die schwarzen Seitenwände dennoch eine klare Modulation der Haut zeigt. Ist natürlich nichts neues und vom Prinzip her das was Peter Lindbergh in den späten 80ern am Strand von Deauville gemacht hat, nur halt im Studio.

Leidtragender dieses Aufbaus ist das Model, alleine sein Ausdruck, seine Mimik bestimmen das Resultat. In diesem Fall gab es als Hilfestellung einen Tisch.Nun das Ergebnis lässt mich auch ca. 2 Wochen nach dem Shooting noch verzweifeln, eigentlich bestrebt aus einem Aufbau, DAS eine Foto auszusuchen und zu präsentieren, komme ich zu keinem Resultat. Danke Lola (das Model), so treibt man einen Fotografen in den Wahnsinn!

Also sucht Euch gefällig den eignen Liebling.

Ach ja die Bilder (bis auf Eins) sind übrigens – wie man jetzt so schön sagt – „out of cam“, sprich nix Photoshop.

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Ein Gedanke zu “Ich sehe Schwarz

  1. ich bin fasziniert.
    KEIN Pin Up – Modell, sondern ein Mensch mit Ausdruck, jemand, die etwas zu sagen hat – allein durch ihre Präsenz.

    Applaus.

    LG
    Isambard

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