Das neue Haustier

Sorry, dieser Blogbeitrag hat so gar nichts mit Fotografie zu tun. Demnächst wieder.

Der Veganer, dein treuer Freund.

Zur Zeit überlegen wir, ob wir uns neben Kaninchen und Hund, nicht noch ein weiteres Haustier zulegen sollen. Wir denken da an einen Veganer. Viele meiner Facebook Freunde haben einen und die Tierheime wissen schon gar nicht mehr wohin mit den ganzen ausgesetzten oder unverträglichen Veganern.

Vor den Osterferien wurde wieder Unzählige ausgesetzt, manche sogar vor Schlachthöfen oder, noch schlimmer, bei Mc Donalds an der Autobahn einfach angebunden, der Mensch kann wirklich grausam sein.

Warum also nicht so einem unschuldigen Veganer eine zweite Chance geben? Wir haben einen völlig verstörten, deutschen Schäferhund aus einer spanischen Tötungsstation sozialisieren können, warum also nicht auch einen Veganer?

Bevor man sich so einen Veganer ins Haus holt, hier einige Ratschläge.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Veganern.

Da gibt es den sogenannte Langzeitveganer. Dieser Veganer kam oft schon in jungen Jahren auf den Gedanken, kein Fleisch mehr zu essen. Es sind ausgesprochen intelligente, aufgeweckte Wesen. Ihnen war klar, und dies von ganz alleine: Schnitzel und Wurst, gleich Tier, Tot und Elend.

Trotzt dieser Erkenntnis sind sie ausgesprochen freundlich und aufgeschlossen all Ihren Artgenossen gegenüber.

Der Langzeitveganer ist dem Anfänger zu empfehlen, man kann sie fast überall mit hin nehmen und sie sind sehr dankbar wenn man sie bei dem Besuch eines Steakhauses, vor der Tür anbindet.

Schwieriger wird es bei den PEGIDA Veganern (manchmal auch ISIS Veganer genannt). Auf Grund ihres geringen Vermögens für abstraktes Denken, haben sie erst nach 30 und mehr Jahren, und nach hunderten von Tierqual Videos auf Facebook begriffen: Wurst kommt von Tieren, ja selbst Chicken Mc Nuggets, wachsen nicht an Sträuchern. Haben sie Ihr vermindertes Denkvermögen erst einmal überwunden, werden sie sogleich militant und terrorisieren ihre Umwelt, stets in dem Glauben zu den Erleuchteten zu gehören und für eine gute Sache zu kämpfen.

So ein PEGIDA Veganer gehört nur in erfahrene Hände. Aber so aggressiv sie auch sein mögen, so putzig und dankbar sind sie, wenn man sie mit einer Dinkelstange füttert.

Ernährung

Hier sei gewarnt, die Ernährung eines Veganers ist aufwendiger als die eine Kaninchens oder Streifenhörnchens. Anders als ein Zwergkaninchen, ist der Veganer eine recht junge Züchtung vom Allesfresser zum Pflanzenfresser und seine Ernährung muss ausgesprochen vielseitig und ausgewogen sein. Zum Glück gibt inzwischen in fast jeder größeren Stadt Futterhäuser die sich auf Veganer spezialisiert haben, oft mit qualifizierten Personal, welches gerne berät. Damit es dem kleinen Liebling an nichts fehlt, eine lohnende Investition.

Aufzucht

Vor dem züchten mit PEGIDA Veganern sei ausdrücklich gewarnt. Es gibt bereits Ländern mit einer Veganerverodnung und der geliebte Schatz darf nur an der kurzen Leine und mit Maulkorb auf die Straße. Wer also mit seinem PEGIDA Veganer nicht in den Schutzdienst möchte (richtig scharf gemachte PEGIDA Veganer sind bei der Polizei sehr beliebt) , der sollte ihn kastrieren lassen.

Für alle anderen gilt: kein Problem. Auch wenn es Gerüchte gibt Veganer würden in 2. oder 3. Generation verblöden. Das ist zum einen längst nicht bewiesen, zum anderen sind Kaninchen auch nicht gerade Intelligenzbestien und man hat trotzdem Spaß damit. Wer auf Nummer sicher gehen will, weil er z.B. einen Rettungsveganer möchte, der kann während der Tragezeit und im Welpenalter, kurzfristig auf vegetarische Ernährung umsteigen oder Nahrungergänzungsmittel zu füttern.

Wer bisher nur Hunde hatte sollte beachten: Veganer brauchen oft Jahre bis sie Stubenrein sind.

Wenn man all diese Punkte beachtet, hat man über viele Jahre einen tollen Kameraden. Ein Tip zum Schluss: mindesten einmal die Woche mit Tofu füttern. Es ist so unglaublich niedlich wie diese putzigen Kerlchen dann stundenlang versuchen Geschmack an diese Sojabrocken zu bekommen. Dies gelingt zwar so gut wie nie, aber unser Freund ist beschäftig und wir haben Zeit für andere Dinge.

Wer nur so etwas Gutes tun möchte, der Spende bitte an:

Veganer in Not e.V. oder

Kampfveganer sucht Couch e.V.

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