Sag mir wo die Playmates sind, wo . . . . .

 

Nun ist es soweit der Playboy USA stellt seine Aktfotostrecken ein, und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis auch in Europa, Nacktheit nur noch auf Schmuddelseiten im Internet stattfindet.

Willkommen in der neuen Prüderie.

Auch mir ist die Lust an der Aktfotografie vergangen, weder finden sich geeignete Modelle noch ein anspruchsvolles Publikum.

Hier noch ein kleine Rückblick in die späten 90er, mit einem der hübschesten Playmates das Europa zu bieten hatte. Entstanden in Marbella und inzwischen nur noch Vintage.

Hollands schönste Playmate, Rachel!

Nacht sind alle Katzen grau II

Von wegen! Nachts treiben es die Katzen ganz schön bunt.

Nicht nur ich mag Nachtclubs als Location, zum feiern und zum fotografieren.

Die große Zeit der Nachtclubs ist leider vorbei, abgelöst von Billig Motto Partys bis hin zu zu veganen Nichtraucherpartys, lassen sich Nachtclub Betreiber zwar einiges einfallen um Publikum in ihre Läden zu bekommen, doch die wilden Partys gibt es schon längst nicht mehr.

Die Serie hier entstand vor einigen Jahren in einem Club, der in seiner ursprünglichen Form nicht mehr existiert, leider.

Gut das es Fotos gibt die an die „gute alte Zeit“ erinnern 😉 .

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Das neue Haustier

Sorry, dieser Blogbeitrag hat so gar nichts mit Fotografie zu tun. Demnächst wieder.

Der Veganer, dein treuer Freund.

Zur Zeit überlegen wir, ob wir uns neben Kaninchen und Hund, nicht noch ein weiteres Haustier zulegen sollen. Wir denken da an einen Veganer. Viele meiner Facebook Freunde haben einen und die Tierheime wissen schon gar nicht mehr wohin mit den ganzen ausgesetzten oder unverträglichen Veganern.

Vor den Osterferien wurde wieder Unzählige ausgesetzt, manche sogar vor Schlachthöfen oder, noch schlimmer, bei Mc Donalds an der Autobahn einfach angebunden, der Mensch kann wirklich grausam sein.

Warum also nicht so einem unschuldigen Veganer eine zweite Chance geben? Wir haben einen völlig verstörten, deutschen Schäferhund aus einer spanischen Tötungsstation sozialisieren können, warum also nicht auch einen Veganer?

Bevor man sich so einen Veganer ins Haus holt, hier einige Ratschläge.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Veganern.

Da gibt es den sogenannte Langzeitveganer. Dieser Veganer kam oft schon in jungen Jahren auf den Gedanken, kein Fleisch mehr zu essen. Es sind ausgesprochen intelligente, aufgeweckte Wesen. Ihnen war klar, und dies von ganz alleine: Schnitzel und Wurst, gleich Tier, Tot und Elend.

Trotzt dieser Erkenntnis sind sie ausgesprochen freundlich und aufgeschlossen all Ihren Artgenossen gegenüber.

Der Langzeitveganer ist dem Anfänger zu empfehlen, man kann sie fast überall mit hin nehmen und sie sind sehr dankbar wenn man sie bei dem Besuch eines Steakhauses, vor der Tür anbindet.

Schwieriger wird es bei den PEGIDA Veganern (manchmal auch ISIS Veganer genannt). Auf Grund ihres geringen Vermögens für abstraktes Denken, haben sie erst nach 30 und mehr Jahren, und nach hunderten von Tierqual Videos auf Facebook begriffen: Wurst kommt von Tieren, ja selbst Chicken Mc Nuggets, wachsen nicht an Sträuchern. Haben sie Ihr vermindertes Denkvermögen erst einmal überwunden, werden sie sogleich militant und terrorisieren ihre Umwelt, stets in dem Glauben zu den Erleuchteten zu gehören und für eine gute Sache zu kämpfen.

So ein PEGIDA Veganer gehört nur in erfahrene Hände. Aber so aggressiv sie auch sein mögen, so putzig und dankbar sind sie, wenn man sie mit einer Dinkelstange füttert.

Ernährung

Hier sei gewarnt, die Ernährung eines Veganers ist aufwendiger als die eine Kaninchens oder Streifenhörnchens. Anders als ein Zwergkaninchen, ist der Veganer eine recht junge Züchtung vom Allesfresser zum Pflanzenfresser und seine Ernährung muss ausgesprochen vielseitig und ausgewogen sein. Zum Glück gibt inzwischen in fast jeder größeren Stadt Futterhäuser die sich auf Veganer spezialisiert haben, oft mit qualifizierten Personal, welches gerne berät. Damit es dem kleinen Liebling an nichts fehlt, eine lohnende Investition.

Aufzucht

Vor dem züchten mit PEGIDA Veganern sei ausdrücklich gewarnt. Es gibt bereits Ländern mit einer Veganerverodnung und der geliebte Schatz darf nur an der kurzen Leine und mit Maulkorb auf die Straße. Wer also mit seinem PEGIDA Veganer nicht in den Schutzdienst möchte (richtig scharf gemachte PEGIDA Veganer sind bei der Polizei sehr beliebt) , der sollte ihn kastrieren lassen.

Für alle anderen gilt: kein Problem. Auch wenn es Gerüchte gibt Veganer würden in 2. oder 3. Generation verblöden. Das ist zum einen längst nicht bewiesen, zum anderen sind Kaninchen auch nicht gerade Intelligenzbestien und man hat trotzdem Spaß damit. Wer auf Nummer sicher gehen will, weil er z.B. einen Rettungsveganer möchte, der kann während der Tragezeit und im Welpenalter, kurzfristig auf vegetarische Ernährung umsteigen oder Nahrungergänzungsmittel zu füttern.

Wer bisher nur Hunde hatte sollte beachten: Veganer brauchen oft Jahre bis sie Stubenrein sind.

Wenn man all diese Punkte beachtet, hat man über viele Jahre einen tollen Kameraden. Ein Tip zum Schluss: mindesten einmal die Woche mit Tofu füttern. Es ist so unglaublich niedlich wie diese putzigen Kerlchen dann stundenlang versuchen Geschmack an diese Sojabrocken zu bekommen. Dies gelingt zwar so gut wie nie, aber unser Freund ist beschäftig und wir haben Zeit für andere Dinge.

Wer nur so etwas Gutes tun möchte, der Spende bitte an:

Veganer in Not e.V. oder

Kampfveganer sucht Couch e.V.

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The Black Box oder ich brauche keine Likes

Das in den vorherigen Posts beschriebene Motiv, ist Bestandteil einer kleinen Serie mit der ich vor ca. einem Jahr begonnen habe. Es ist ganz offensichtlich eine freie Arbeit. Ich nehme den Begriff „freie Arbeit“ sehr buchstäblich, das heisst es sind Arbeiten die sich keinen Zwängen und keinen Hintergedanken unterwerfen. Ich folge schlicht einer Idee ohne darauf zu achten ob es „gefällt“ oder nicht, nehme auch „scheitern“ in Kauf.

Immer mehr Fotografen und auch richtige Künstler unterwerfen sich selbst in Ihren freien Arbeiten freiwillig der Zensur durch die Masse auf diversen Plattformen. Sei es Facebook, 500 px, Flickr oder sonst wo, diese Hechelei nach „likes“ führt vor allem zu einem: Langeweile. „Einfach nur schön“, reicht als Kriterium des Gefallens der Masse zumeist aus. Ähnlich wie bei Videos von Tieren: es muss einfach nur ganz schrecklich süß sein.

Zurück zu meiner Serie. Ich muss zugeben, die Idee ist auch ein klein wenig aus der Not geboren.

Mein neues Studio in Essen ist nicht gerade riesig und zu allem Überfluss hat die Vermieterin auch noch an der dämlichsten Stelle überhaupt – mitten im Raum- , nachträglich einen Stützbalken eingebaut, der beim Lichtaufbau mit unter mächtig nervt. Der Aufbau an sich ist simpel: hinten, link und rechts schwarze Wände und von vorne eine sehr große Lichtwanne. Auch verzichte ich auf Make up Artisten, Stylisten und was sonst noch üblicherweise am Set rumlungert, alles so simpel wie möglich.

Den Rest erledigen die Modelle und gelegentlich mein Lieblings Requisit: ein Tisch. Ich schaue nur zu was passiert und mir ist egal ob es der Masse gefällt oder nicht.

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